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Familie Hakopjan darf bleiben - Drohende Abschiebung engültig verhindert

ErikHakopjan

Anfang Februar 2014 saß Erik Hakopjan aus der D-Jugend des DSV mit seinen Eltern und den beiden Geschwistern nach 13 Jahren in Deutschland (alle Kinder wurden in Deutschland geboren) praktisch schon im Flugzeug nach Armenien, bevor das Vewaltungsgericht Schleswig die Abschiebung doch noch zunächst verhinderte. Nun war die auch von den beiden Trainer der Mannschaft, Thomas Rasch und Oliver Schulz, und den Mitspielern unterstützte Petition erfolgreich: Der schleswig-holsteinische Innenminister Brandt entschied, Erik und seinen beiden Geschwistern, das Aufenthaltsrecht einzuräumen und die beiden Eltern zu dulden. In einem Gottesdienst in der Heimatgemeinde der Hakopjans in Nahe, an dem auch die Mannschaft teilnahm, feierten die Unterstützer diese erlösende Nachricht.

Die Mannschaft und ihre Trainer waren vom Abschiebeversuch der Behördenvollkommen überrascht worden, da sich Familie Hakopjan nicht getraut hatte, dieTrainer über die Situation und die damit verbundenen Nöte und Ängste zu informieren.

In der Folge des Abschiebeversuchs war eine Welle der Hilfsbereitschaft und Solidarität angelaufen, an der sich neben vielen Institutionen aus dem Heimatort der Familie Nahe unter der Federführung der Kirchengemeinde auch viele Medien und Eriks Sportkameraden vom DSV beteiligten. So wurde der Familie durch den Sportverein ein Kontakt zu EvaMigrA (Evangelische Migrationssozialarbeit) vermittelt, um durch diesen auch in Duvenstedt ansässigen Verein sachkundige Unterstützung anzubieten. Sogar der Spiegel wurde auf Familie Hakopjan und das großartige Engagement von Olli Schulz aufmerksam - nachzulesen hier.

"Bei Familie Hakopjan handelt es sich um ein Musterbeispiel an Integration - eine überaus bescheidene und nette Familie, von der wir uns alle ein Scheibe abschneiden können" - so begründen Eriks Trainer Thomas Rasch und Oliver Schulz ihre Unterstützung für den Verbleib der Familie in Deutschland. Auch viele befreundete D-Jugendmannschaften konnten die beiden davon überzeugen, sich für Erik und seine Familie einzusetzen. Wir als DSV freuen uns sehr, dass Erik und seine Familie weiter in Deutschland bleiben dürfen!